Auf dieser Seite möchten wir einen Überblick über alle Funktionen und Möglichkeiten geben, die mit der aktuellen Version veröffentlich worden sind.
Folgende Neuerungen sind im Update 2.35.0 enthalten:
• Zusätzliche Informationen aus Stamm- und Belegdaten direkt im Blick
Custom-Felder bieten jetzt deutlich mehr Möglichkeiten, Informationen aus verknüpften Stamm- und Belegdaten anzuzeigen. So können in Angeboten, Bestellungen und Warenkörben beispielsweise Angaben aus den Kundendaten eingeblendet werden. In Positionen lassen sich zusätzlich Informationen aus den zugehörigen Artikelstammdaten darstellen. Dadurch stehen wichtige Hintergrundinformationen genau dort zur Verfügung, wo sie benötigt werden.
Felder, die direkt mit Kunden- oder Artikelstammdaten verknüpft sind, werden schreibgeschützt angezeigt. So bleibt sichergestellt, dass Stammdaten nicht versehentlich in Belegen oder Positionen verändert werden. Die angezeigten Werte werden automatisch aus der jeweiligen Quelle übernommen und stets aktuell bereitgestellt.

Auch bei Kunden können nun Informationen aus den zugehörigen Adressdaten über Custom-Felder eingebunden werden. Dadurch lassen sich relevante Angaben zentral einsehen und bei Bedarf bearbeiten, ohne zwischen verschiedenen Bereichen wechseln zu müssen.
Für Administratoren wurden die Konfigurationsmöglichkeiten erweitert und gleichzeitig sicherer gestaltet. Wird ein Custom-Feld angelegt, das möglicherweise bereits als Standardfeld in der jeweiligen Entität vorhanden ist, weist das System mit einer Warnung auf mögliche Dateninkonsistenzen hin. Dies unterstützt eine saubere Datenstruktur und erleichtert die Verwaltung individueller Erweiterungen.

Zusätzlich können ausgewählte Custom-Felder nun in den Schnellansichten von Kunden, Artikeln, Angeboten und Bestellungen dargestellt werden. Hierfür steht der neue Bereich „Zusätzliche Angaben“ zur Verfügung. Anwender erhalten damit wichtige ergänzende Informationen direkt in der Übersicht, ohne die Detailansicht öffnen zu müssen. Die Anzeige erfolgt abhängig von den eingerichteten Feldern und den jeweiligen Berechtigungen des Benutzers.
Auch die Verwaltung der Anzeigepositionen wurde ausgebaut. Custom-Felder für Schnellansichten lassen sich gezielt konfigurieren und können in die flexible Widget-Anordnung integriert werden. Dadurch können Informationen noch besser an individuelle Arbeitsabläufe angepasst werden.
• Bessere Nachvollziehbarkeit beim Dokumentenimport
Beim Dokumentenimport werden die zugrunde liegenden Dokumente jetzt auch dann angezeigt, wenn keine Bildausschnitte aus dem importierten Dokument ermittelt werden konnten. In diesen Fällen wird automatisch das vollständige Dokument als Bild bereitgestellt. Dadurch bleiben die relevanten Informationen weiterhin sichtbar und können bei der Prüfung oder Korrektur des Imports direkt eingesehen werden.
Die Anzeige des Dokuments steht sowohl im Artikelprotokoll als auch bei der Bearbeitung nicht erkannter Artikel zur Verfügung. Das erleichtert die Nachverfolgung von Importergebnissen und unterstützt bei der schnellen Klärung von Unstimmigkeiten.
Auch während der Kontaktauswahl im Dokumentenimport kann nun ein Dokumentenausschnitt angezeigt werden. Ist ein geeigneter Bildausschnitt vorhanden, wird gezielt der erkannte Adressbereich dargestellt. Können keine Ausschnittkoordinaten ermittelt werden, wird stattdessen das vollständige Dokument angezeigt. Bei Importen aus CSV- oder Excel-Dateien, für die keine bildfähigen Dokumente vorliegen, wird die Schaltfläche zur Dokumentanzeige nicht eingeblendet. Dadurch stehen die Informationen genau dort zur Verfügung, wo sie für die Zuordnung und Prüfung benötigt werden.
• Notizen aus der Sage Sammelmappe direkt anzeigen und bearbeiten
Notizen, die in der Sage Sammelmappe als Text hinterlegt sind, werden nun vollständig in Salesware unterstützt. Statt wie bisher als allgemeiner Dateianhang dargestellt zu werden, sind sie anhand eines passenden Textsymbols eindeutig als Notiz erkennbar.

Beim Öffnen einer Notiz wird deren Inhalt in einer separaten Ansicht angezeigt. Die Überschrift enthält dabei die Bezeichnung der Notiz, sodass der Inhalt schnell zugeordnet werden kann. Umfangreiche Notizen lassen sich komfortabel über eine integrierte Scrollfunktion lesen, ohne dass Inhalte abgeschnitten werden.
Verfügt ein Benutzer über die erforderlichen Berechtigungen, kann der Text direkt in dieser Ansicht bearbeitet werden. Ohne entsprechende Rechte wird die Notiz schreibgeschützt angezeigt. Dadurch können Informationen aus der Sammelmappe einfacher eingesehen, gepflegt und genutzt werden.
• Datumsangaben natürlich durchsuchen und für Kontaktzuordnungen nutzen
Die globale Suche wurde erweitert und kann nun auch Datumsangaben in den dafür freigegebenen Feldern berücksichtigen. Administratoren haben die Möglichkeit, Datumsfelder als durchsuchbare Felder zu konfigurieren. Anwender können anschließend Datumswerte in natürlicher Sprache eingeben, ohne auf ein bestimmtes Format achten zu müssen.

Dabei werden sowohl konkrete Daten als auch Zeiträume und relative Angaben erkannt. So führen beispielsweise Eingaben wie „14.04.2026“, „April 2026“, „dieses Jahr“ oder „nächstes Jahr“ zu passenden Suchergebnissen. Die Suche berücksichtigt dabei auch Datumsfelder mit Uhrzeitangaben, sodass relevante Datensätze zuverlässig gefunden werden. Die bestehenden Suchmechanismen bleiben unverändert aktiv und ergänzen die neue Datumslogik, um auch bei mehrdeutigen Eingaben optimale Ergebnisse zu liefern.


Für den Prompt-basierten Dokumentenimport steht zudem eine neue Konfigurationsmöglichkeit zur Verfügung, um die automatische Kontaktzuordnung zu unterstützen. Hier kann ein Datumsfeld eines Kontakts ausgewählt werden, das bei der Zuordnung berücksichtigt wird. Erkennt das System beispielsweise ein Geburtsdatum im importierten Dokument, kann diese Information zusätzlich genutzt werden, um den passenden Kontakt zuverlässiger zu identifizieren. Dadurch lassen sich Kontakte bei der Verarbeitung von Dokumenten noch präziser zuordnen.
• Individuelle Designauswahl mit Unterstützung für den Dark Mode
Benutzer können das Erscheinungsbild von Salesware jetzt flexibel an ihre persönlichen Vorlieben anpassen. Hierfür steht die neue Einstellung „Design“ zur Verfügung, über die zwischen den Optionen Hell, Dunkel und Systemeinstellung gewählt werden kann.

Die Einstellung ist sowohl in der Benutzerverwaltung als auch direkt im persönlichen Profil verfügbar. Änderungen werden unmittelbar wirksam, sodass das gewählte Design ohne erneutes Anmelden übernommen wird. Dadurch lässt sich die Arbeitsumgebung schnell und komfortabel an die jeweiligen Anforderungen anpassen.
Wird die Option „Systemeinstellung“ verwendet, orientiert sich Salesware automatisch an den Darstellungspräferenzen des Betriebssystems beziehungsweise Browsers. Ändert sich die Systemeinstellung während der Nutzung, passt sich die Anwendung automatisch an und wechselt selbstständig zwischen hellem und dunklem Design.

Für bestehende Benutzer bleibt die bisherige Darstellung erhalten und wird nach der Aktualisierung standardmäßig auf „Hell“ gesetzt. Neu angelegte Benutzer sowie Business-Logins nutzen standardmäßig die Systemeinstellung, sodass sich Salesware direkt an die bevorzugte Darstellung des jeweiligen Geräts anpasst. Dadurch wird eine moderne und komfortable Nutzung auf unterschiedlichen Arbeitsplätzen und Endgeräten unterstützt.
• Flexiblere Tracking-Links durch zusätzliche Platzhalter
Die Konfiguration externer Pakettracking-Links wurde erweitert, damit Tracking-URLs noch individueller aufgebaut werden können. In der Verwaltung der Versanddienstleister steht nun direkt beim Feld für den externen Link eine Platzhalterauswahl zur Verfügung.
Über den bekannten Platzhalterdialog lassen sich verschiedene Informationen bequem in den Tracking-Link einfügen. Unterstützt werden die Platzhalter Belegjahr, Belegnummer, PLZ und Trackingnummer. Die ausgewählten Platzhalter werden an der aktuellen Cursorposition eingefügt oder – falls keine Position ausgewählt ist – am Ende des bestehenden Links ergänzt.

Beim Aufruf des Tracking-Links ersetzt das System die Platzhalter automatisch durch die passenden Werte des jeweiligen Vorgangs. Dadurch lassen sich auch komplexere Anforderungen von Versanddienstleistern flexibel abbilden, ohne dass Links manuell angepasst werden müssen.
• Mehr Flexibilität bei der Auswahl und Steuerung von Druckprozessen
Die Verwaltung von Druckprozessen wurde erweitert, damit sich Druckvorgänge noch gezielter an individuelle Anforderungen anpassen lassen. Für Kunden kann jetzt direkt in den Kontaktdaten eine Druckprozess-Variante hinterlegt werden. Diese Auswahl steht in derselben Form wie in der Sage 100 zur Verfügung und kann bequem gespeichert werden.

Auch bei Angeboten und Bestellungen wird die Druckprozess-Variante angezeigt. Wird ein Kunde einem Angebot oder einer Bestellung zugeordnet, wird die hinterlegte Variante automatisch übernommen. Dadurch werden relevante Druckeinstellungen konsistent weitergegeben und manuelle Nacharbeiten reduziert.
Zusätzlich wurde die Konfiguration des Belegdrucks ausgebaut. In den Grundeinstellungen steht nun eine neue Option zur Verfügung, mit der gesteuert werden kann, ob der passende Druckprozess automatisch ermittelt wird oder vor dem Druck eine Auswahl erfolgen soll. Ist die automatische Ermittlung aktiv, wird wie gewohnt der passende Druckprozess verwendet. Kann dabei kein geeigneter Druckprozess gefunden werden, erscheint eine Auswahlmaske, über die ein verfügbarer Druckprozess ausgewählt werden kann.

Wird die automatische Ermittlung deaktiviert, erhältst Du vor dem Drucken eines Belegs eine Auswahlmaske mit allen verfügbaren Druckprozessen. Der automatisch ermittelte Vorschlag ist bereits vorausgewählt, kann jedoch bei Bedarf geändert werden. So lässt sich flexibel entscheiden, welcher Druckprozess für den jeweiligen Beleg verwendet werden soll. Sind keine Druckprozesse verfügbar, informiert eine entsprechende Meldung darüber, dass der Beleg nicht gedruckt werden kann.
Darüber hinaus wurde der bisherige Bereich „Druckvorschau“ in den Grundeinstellungen in „Belegdruck“ umbenannt und die Bezeichnung der Einstellung zur Druckvorschau präzisiert. Dadurch werden die verfügbaren Optionen übersichtlicher dargestellt und leichter verständlich.
Folgende Neuerungen sind im Update 2.34.0 enthalten:
• Flexible Belegarten bei Angeboten und Bestellungen nutzen
Angebote und Bestellungen lassen sich deutlich flexibler erstellen und weiterverarbeiten. Mit einer entsprechenden Berechtigung kann die Belegart direkt in der Detailansicht eines Angebots oder einer Bestellung geändert werden.

Dabei steht eine Auswahlliste aller für den jeweiligen Belegtyp verfügbaren Belegarten zur Verfügung. So können Belege einfacher an individuelle Geschäftsprozesse angepasst werden, ohne dass zusätzliche Arbeitsschritte erforderlich sind. Bereits an das ERP übergebene Belege bleiben weiterhin vor unbeabsichtigten Änderungen geschützt.

Auch die Erstellung von Folgebelegen wurde erweitert. Statt einer festen Funktion steht nun der Menüpunkt „Übernehmen in“ zur Verfügung.

Darüber können Angebote und Bestellungen direkt in unterschiedliche, für den jeweiligen Prozess freigegebene Belegarten übernommen werden. Die verfügbaren Zielbelege werden übersichtlich in einem Untermenü angezeigt und richten sich nach den in Sage 100 definierten Belegabläufen sowie den jeweiligen Benutzerberechtigungen. Dadurch wird die Weiterverarbeitung von Belegen flexibler und besser an individuelle Unternehmensabläufe angepasst.


Die Dialoge zur Übernahme von Angeboten und Bestellungen wurden verständlicher gestaltet und zeigen die gewählte Ziel-Belegart direkt an. So ist jederzeit klar ersichtlich, welcher Folgebeleg erstellt wird. Auch bei der Übernahme abgelaufener Angebote werden die entsprechenden Hinweise und Zielinformationen eindeutig dargestellt.

Zusätzlich wurde die Auswahl von Referenzbelegen überarbeitet. Referenzbelege werden nun zentral über die Belegverwaltung ausgewählt und angezeigt. Die Vorschlagsliste bleibt dabei auf Belege des jeweiligen Kunden beschränkt und sorgt so für eine schnelle und sichere Auswahl. Die Darstellung wurde übersichtlicher gestaltet und unterstützt eine einfachere Zuordnung von zusammengehörenden Belegen.
• Erweiterte Warenkorb-Informationen für Aktionen
Die Warenkorb-Aktion stellt zusätzliche Informationen für angebundene, individuelle Prozesse bereit. Neben den bereits verfügbaren Daten können nun auch der Gesamtpreis des Warenkorbs inklusive Steuern und Zuschlägen sowie die Summe aller Zuschläge separat übergeben werden.
Dadurch lassen sich Aktionen und automatisierte Abläufe noch präziser steuern. Preisprüfungen, individuelle Berechnungen oder weiterführende Verarbeitungen können auf einer vollständigeren Datengrundlage erfolgen, ohne dass zusätzliche Berechnungsschritte notwendig sind.
Die neuen Informationen stehen sowohl für Endpunkte des Typs Sage Appserver als auch Cloud zur Verfügung und sind entsprechend in der Dokumentation beschrieben.


















































































